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Der Regen blieb unsere treuer Begleiter. In der Höhe kam aber die wirklich eisige Kälte dazu, so dass wir unsere Hände und vor allem unsere Füße kaum noch spürten. Immer weiter trieb es uns, der Sonne entgegen, doch wo war sie nur?? Nicht einmal einen Silberstreif sahen wir am Horizont. Rumänien ist schon bei Sonnenschein kein sehr westlich anmutendes Land, aber bei dem Wetter sieht alles gleich noch viel schlimmer und dreckiger aus als es tatsächlich ist.
Ach so, fast haben wir es vergessen. Auf einer kleinen Nebenstrasse wurden wir angehalten: Polizei! Bernd sollte zum Auto kommen und durfte sich ansehen, wie wir auf Video aussehen. Die Jungs hatten sich einen Platz am Ortsausgang ausgesucht und wir hatten halt schon wieder beschleunigt. 79 km/h bei erlaubten 50 km/h...mhhh, na ja. Das bedeutete: zahlen! Aber nachdem sie meinen Ausweis sahen und erkannten, das wir aus Deutschland kommen, ließen sie es bei dem Hinweis: Innerorts Tempo 50!! Freudig überrascht fuhren wir weiter...
Wieder einmal fanden wir keinen Campingplatz, so das es uns kurz vor der Dunkelheit noch über die Bulgarische Grenze trieb. Ein Zöllner auf der bulgarischen Seite gab uns den Tipp für einen Campingplatz. Hier gab es die Möglichkeit, entweder eine Hütte mit zwei einzelnen Betten oder einen Caravan mit einem großen Bett. Das Große, sagten wir uns. Groß ist relativ, wir haben gerade so hinein gepasst und ich meine hier die Länge!! Als nettes Extra gab es unzählige Spinnen und wer Heidi kennt, weiß, was das bedeutet. Zum Glück bekamen wir einen Stromradiator, endlich bekamen wir zum ersten mal unsere Klamotten trocken!
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